Travelstory: Region um Spa

Am vergangenen Wochenende habe ich tatsächlich zusammen mit M. meinen ersten Wochenendtrip in die Wallonie unternommen, genauer gesagt ging es in die Gegend rund um Spa. Die Destinationsentscheidung hatte vor allem damit zu tun, dass ich M. schon vor Monaten ein Wanderwochenende in den Ardennen geschenkt hatte und inspiriert durch den Wander-Pocketguide des Belgien Tourismus Wallonie-Brüssel hat es uns schlussendlich in die Provinz Liège verschlagen. Also haben wir uns am Samstag in der Früh einen Mietwagen geholt und waren in rund 90 Minuten in einer landschaftlich wundervollen Gegend, die weit mehr zu bieten hat als nur die Stadt Spa, die für ihre Heilquellen (und den Formal1-Grand Prix) bekannt ist.

Travelstory: Region um SpaAktivitäten

Dem Wander-Pocketguide des Belgien Tourismus Wallonie-Brüssel folgend haben wir uns gleich am Samstag zu einer ersten Tour entschieden. Auf einer Länge von knapp 15 km folgten wir den Markierungen einer Tour durch die Moore bei Spa. Es war tatsächlich eine abwechslungsreiche Rundwanderung durch herrliche Mischwälder, die den Bachläufen bis hinauf zum Moorgebiet des Fagne de Malchamps folgt. Vom dortigen Aussichtspunkt lässt sich die gesamte Landschaft um Spa überblicken. Während einer ausgiebigen Runde durchs Moor führt der Weg an drei berühmten Quellen vorbei: Barisart, Géronstère und Pia.

Später fuhren wir dann weiter in die Stadt Spa, wo wir vor allem vor unserem Abendessen noch gemütlich über den an diesem Tag stattfindenden Markt schlenderten.

Für Sonntag hatten wir eigentlich eine weitere, rund 9 km lange Tour durch das Tal der Statte am Rande des Hohen Venns geplant, da es aber ziemlich stürmte, entschieden wir uns aus Sicherheitsgründen schlussendlich gegen einen Tag in den Wäldern und spazierten am Vormittag erst gemütlich durch das ohne Markt viel ruhigere Zentrum der Stadt Spa und fuhren anschließend noch nach Solwaster (das Dorf, das eigentlich auch Ausgangspunkt der geplanten Tour gewesen wäre). Hier waren wir ausgesprochen positiv überrascht, da der Ort vor allem durch seine zahlreichen kleinen Häuser aus Steinen idyllisch rüberkommt und zum Verweilen einlädt.

Spa, Hôtel l'Ecrin d'ÔSchlafen

Die Nacht von Samstag auf Sonntag haben wir in dem absolut entzückenden Hôtel l’Ecrin d’Ô am Stadtrand von Spa verbracht. Ca. 1 km vom Zentrum entfernt befindet sich diese überaus gemütliche Unterkunft, hat sieben individuelle Zimmer und ist in einem ehemaligen österreichischen Chalet untergebracht. Das Erdgeschoss verfügt über ein großes Wohnzimmer mit offenem Kamin (hier wurde auch ein leckerer Begrüßungs-Cava mit Pfirsich auf Einladung des Hauses serviert) und das Frühstücksbuffet im angrenzenden Esszimmer lässt keine Wünsche offen. Zusätzlich sind Aurore und Thierry die wohl freundlichsten Gastgeber, die mir seit langem begegnet sind, gleich vom ersten Moment an fühlt man sich herzlich willkommen und gut aufgehoben.

www.lecrin-do.be

Spa, Restaurant Les Trois AEssen

Auf Empfehlung unseres Hotels haben wir uns am Samstag Abend für ein Dinner im Restaurant Le Trois A im Zentrum von Spa entschieden. Die kleine Brasserie mit offener Küche ist auf mediterrane Gerichte fokussiert und arbeitet viel mit regionalen und saisonal verfügbaren Zutaten. Neben der regulären Karte (die mich vom ersten Moment an angesprochen hat, das es als Vorspeise verschiedenste Carpaccios zur Auswahl gab) gibt es auch ein 3-gängiges Menü (mit jeweils vier Gerichten zur Auswahl), das mit 39 Euro ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Mein Abendessen an diesem Tag bestand aus einem Lachscarpaccio mit kleinen Garnelen und Kräutern, anschließend einem Rehfilet in Rotweinsauce mit Waldgemüse und Kartoffelgratin und einem sehr guten Käseteller zum Abschluss. Begleitet von einem guten roten Cuvée aus dem Languedoc blieb kein kulinarischer Wunsch offen.

www.le-trois-a.be

Fazit

Von Anfang an hatte ich mich sehr auf die Wanderungen gefreut, mir aber von der Stadt Spa an sich nicht allzu viel erwartet. Hier wurde ich definitiv positiv überrascht. Die Stadt besticht durch ihren Charme und M. und ich haben bereits geplant im Sommer erneut für ein Wochenende in die Gegend zu fahren und uns von der landschaftlichen Schönheit auf weiteren Touren überzeugen zu lassen. Und ganz klar ist: Wir werden dann auf jeden Fall wieder im Hôtel l’Ecrin d’Ô übernachten!

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