Abschiede im Jahr 2016

2016 war ein ereignisreiches Jahr. Doch nicht nur politisch gab es viel zu berichten. Von vielen liebgewonnen Stars musste sich die Welt in diesem Jahr für immer verabschieden, darunter auch zahlreiche Jahrhundert-Legenden. In der Hoffnung, dass es nicht noch mehr berühmte Todesfälle gibt, möchte ich den Anlass nutzen einen kleinen Nachruf an großartige Menschen zu verfassen, die das Jahr 2016 nicht überlebt haben…

27. Dezember 2016: Carrie Fisher – Als Prinzessin Leia erlangte sie in den Star Wars-Filmen Kultstatus. Von einem Herzinfarkt an Bord eines Fluges von London nach Los Angeles erholte sich die Schauspielerin nicht. Fisher starb im Alter von 60 Jahren. Möge die Macht mit ihr sein.

fb_img_148273859399925. Dezember 2016: George Michael – Wenn der Wham!-Hit „Last Christmas“ im Radio läuft, ist dies für viele Menschen der offizielle Beginn der Weihnachtszeit. Nun feierte der britische Musiker, der später auch als Solo-Künstler erfolgreich war, selbst zum letzten Mal Weihnachten. Mehr als 100 Millionen Tonträger verkaufte er noch zu Lebzeiten.

18. Dezember 2016: Zsa Zsa Gabor – Kurz vor ihrem 100. Geburtstag nahm auch die Hollywood-Legende Abschied. Ihre größten Erfolge feierte Gabor mit Filmen wie „Moulin Rouge“ und „Im Zeichen des Bösen“. Nicht weniger Aufmerksamkeit erregte jedoch das glamouröse Privatleben der Filmdiva.

25. November 2016: Fidel Castro – Der Maximo Líder tritt für immer ab. Mit dem kubanischen Revolutionär und späteren Präsidenten der Insel geht nicht nur ein Politiker. Castro war auch eine Ikone des 20. Jahrhunderts. Auf Kuba betrauern Millionen seinen Tod.

10. November 2016: Leonard Cohen – Sein „Hallelujah“ wurde unzählige Male gecovert und gehört heute zu den ganz großen Hits der Musikgeschichte. Insgesamt 14 Studioalben veröffentlichte der Künstler im Laufe seiner Karriere. Ein weiterer Titan sagt Goodbye.

28. September 2016: Schimon Peres – Mit dem Friedensnobelpreisträger und langjährigen Aushängeschild der israelischen Sozialdemokratie verstarb auch einer der letzten aktiven Politiker aus der Gründergeneration des jüdischen Staates.

8. September 2016: Hannes Arch – Hannes Arch war einer der erfolgreichsten Piloten in der Geschichte des Red Bull Air Race. Bis zur Saison 2015 beendete er die zurückliegenden vier Weltmeisterschaften in der Gesamtwertung entweder auf Rang eins oder zwei. Im September ist er bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen.

27. Juni 2016: Bud Spencer – Zusammen mit Terence Hill drehte der Italiener zahlreiche Klamauk-Filme, die zum Kult wurden und ihn zum Helden zahlreicher Heranwachsenden machten. Zweifellos eine Ikone der 1970er und 1980er Jahre.

3. Mai 2016: Muhammad Ali – Auch The World’s Greatest hing in diesem Jahr die Handschuhe endgültig an den Nagel. Ali begeisterte nicht nur als Jahrhundertboxer die Massen, sondern auch als schwarzer Bürgerrechtler, der wie kaum ein Zweiter Millionen Afroamerikanern ein neues Selbstbewusstsein gab. Es ging mit ihm der wohl größte Sportler aller Zeiten.

21. April 2016: Prince – Dem Ruhm des 1,60-Meter-Mannes konnten über weite Strecken der 1980er Jahre nur Michael Jackson und David Bowie Konkurrenz machen. Mit dem Ausnahmesänger verabschiedete sich eine weitere Ikone der Popmusik und wird mit Liedern wie „Purple Rain“ oder „Kiss“ Millionen Menschen in Erinnerung bleiben.

31. März 2016: Zaha Hadid – Sie war weltberühmt für ihre Bauten, galt als „Königin der Kurven“ und erhielt als erste Frau den Pritzker-Preis, die wichtigste Architektur-Auszeichnung: Die irakisch-britische Architektin ist mit 65 Jahren gestorben.

19. Februar 2016: Umberto Eco – Mit Werken wie „Der Name der Rose“ und „Das Foucaultsche Pendel“ erlangte der italienische Literat Weltruhm. Auch in die politischen Debatten der Gegenwart mischte sich der Schriftsteller leidenschaftlich ein. Infolge eines Krebsleidens starb Eco im Alter von 84 Jahren.

10. Januar 2016: David Bowie – Goodbye, Starman. Über Jahrzehnte prägte der Künstler die Popkultur und gilt als einer der einflussreichsten Musiker aller Zeiten. Kurz vor seinem Tod hatte der gebürtige Brite sein letztes Album „Blackstar“ fertiggestellt. Fast scheint es, als habe die Ausnahmeerscheinung damit seinen Schaffenszyklus beendet.

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