Rückblick und Ausblick

Jede/r, der mich kennt, weiß, dass ich alles andere als ein Silvester-Fan bin. Den letzten Tag des Jahres zu glorifizieren liegt mir fern, ich halte nichts von Vorsätzen für das kommende Jahr und verstehe den Hype um einen Abend nicht, der etwas Besonderes sein muss, nur weil sich danach die Jahreszahl ändert. Wir haben ein ganzes Jahr Zeit um uns selbst treu zu sein und das zu tun, was uns glücklich macht, warum muss also unbedingt der 31. Dezember für eine Veränderung stehen, die uns scheinbar die 364 Tage davor nicht wichtig genug war, um sie in unser Leben zu implementieren?

Irgendwie ist das heute aber etwas Anderes. Mein letztes Jahr war sehr veränderungsreich, hätte mir jemand vor 12 Monaten gesagt, wo ich heute sein würde, ich hätte ihn oder sie für verrückt erklärt. Aber was sich in meinem Jahr 2016 getan hat, kann ich weder ignorieren (nicht dass ich das wollen würde) noch einfach so hinnehmen. Ich bin aus dem Zug ausgestiegen, vielleicht viel mehr mit geschlossenen Augen gesprungen und habe Veränderungen gewagt, die mir vor allem gezeigt haben, dass wir die Macht über unser eigenes Schicksal haben. Es sind unsere Träume, Wünsche und Hoffnungen, die unser Leben steuern – daran habe ich immer geglaubt und es hat sich 2016 auf eine enorm eindringliche Art und Weise bestätigt. Wenn ich nun das vergangene Jahr Revue passieren lasse, bin ich tatsächlich sehr stolz auf mich: Ich habe etwas gewagt und wurde belohnt. Ich habe Österreich verlassen und mein neues Zuhause in Belgien gefunden. Ich habe erfahren, wie weh es tun kann seinen Weg zu gehen und gelernt, dass ich damit leben muss andere Menschen zu verletzen, wenn ich mir selbst treu bleiben möchte. Ich habe einen Job angenommen, den ich sehr mag, der mich regelmäßig mit neuen Herausforderungen konfrontiert und der mir gezeigt hat, wo meine Stärken liegen. Ich habe erfahren, auf wen ich mich verlassen kann – Freundschaften, die sich im letzten Jahr intensiviert haben, bereichern mein Leben jeden Tag, auch wenn zwischen mir und diesen Menschen Tausend Kilometer Distanz liegen. Kurzum: Mein Jahr 2016 hat mich geformt und geprägt, ich bin mit jedem Tag mehr der Mensch geworden, der ich vermutlich immer sein wollte und vor allem, ich bin glücklich.

20160930_weltDass diese Veränderung Hand in Hand mit meinem kürzlich gefeierten 30. Geburtstag geht, ist für mich tatsächlich eine sehr schöne Symbolik. Und diese möchte ich für ein besonderes Vorhaben nutzen, zu dem mich eine belgische Bloggerin motiviert hat, die ich auch persönlich sehr schätze – Sofie von WonderfulWanderings. Auch sie wird in Kürze 30 und hält nichts von Bucketlists vor diesem Ereignis, viel mehr möchte sie jeden darauffolgenden Tag nutzen um etwas Einzigartiges zu schaffen und zu erleben. Darauf basierend ist die Idee zu #anydaysgood entstanden, ein Projekt mit 30 inspirierenden (Reise-)Vorhaben, die das folgende Jahr beinhalten soll. Den Gedanken finde ich sehr schön, weswegen ich die letzten Tage des Jahres 2016 damit verbracht habe meine eigene Liste zu erstellen. Und nun gibt es sie: Meine persönlichen #anydaysgood-Vorhaben, die mein Jahr 2017 mit einer Vielzahl an inspirierenden und bereichernden Momenten und Aktivitäten füllen sollen!

Am Ende eines jeden Monats werde ich euch mit Updates zu erlebten Ereignissen am Laufenden halten. Mit diesem Vorhaben freue ich mich nun tatsächlich sehr darauf, dass morgen das Jahr 2017 beginnen wird. Wenn euch das Vorhaben gefällt, erstellt eure eigene Liste – denn es gibt kaum etwas Inspirierenderes als sich mit seinen eigenen Träumen, Wünschen und Hoffnungen auseinander zu setzen und Ziele zu haben, wie man sich selbst noch näher kommt! In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein großartiges Jahr 2017!

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