Mein #throughvisitorseyes-Tag in Wien

Und schon wieder Freitag… Die Woche ist für mich unglaublich schnell vergangen, was auch damit zu tun hat, dass ich am Montag frei hatte und somit nur vier Tage gearbeitet habe. Den Montag habe ich mir ganz bewusst frei genommen und in Wien verbracht. Während meine Tage sonst immer mit Terminen gefüllt sind, sobald ich auf „Heimaturlaub“ bin, wusste ich von vornherein, dass meine Familie und meine FreundInnen am Montag selbstverständlich arbeiten müssen, weswegen ich mir einen #throughvisitorseyes-Tag in der österreichischen Hauptstadt gegönnt habe.

Schon als ich noch in Wien gelebt habe, war ich der Meinung, dass man sich in jedem Urlaub mehr ansieht als in der eigenen Heimat. Es mag auch damit zu tun haben, dass ich 5,5 Jahre für den WienTourismus an „vorderster Front“ in der Touristinfo gearbeitet habe, auf jeden Fall habe ich eigentlich immer regelmäßig die Sehenswürdigkeiten der österreichischen Hauptstadt besucht, ging in Ausstellungen, ließ mich bei Stadtspaziergängen fesseln und habe meine Heimatstadt so betrachet wie TouristInnen sie wohl oft wahrnehmen. Durch meinen Umzug vor über einem Jahr nach Brüssel hat Wien für mich nichts an seinem Reiz verloren, ich finde es in vielen Bereichen durchwegs nachvollziehbar, dass die Stadt so oft zu jener mit der höchster Lebensqualität gekrönt wurde und ich bin gerne dort. Alles Gründe, warum ich mir letzten Montag einen TouristInnen-Tag ganz unter dem Motto #throughvisitorseyes gegönnt habe.

Bereits bei einem morgendlichen Spaziergang durch die Gärten des Belvedere hat mich die Sonne begrüßt bevor ich mir anschließend ein leckeres Frühstück im Cafe Schwarzenberg (eines der für mich schönsten klassischen Wiener Kaffeehäuser) gegönnt habe. Anschließend ging es ins Zentrum der Stadt und es stand etwas auf dem Programm, das ich seit meiner Volksschulzeit nicht mehr gemacht habe: Ich stieg die 344 Stufen des Südturms des Stephansdoms hinauf. Nachdem ich mich erst einmal an den Weitblick gewöhnt hatte, durfte auch eine anschließende Pause in der Skybar des Kaufhaus Steffl nicht fehlen. Danach stand die Ausstellung „Vulgär. Fashion redefined“ im Winterpalais des Prinz Eugen, das zur Österreichischen Galerie Belvedere gehört, an. Mit einer Schnitzelsemmel als Mittagessen gestärkt konnte ich somit mein #throughvisitorseyes-Programm für diesen Tag abschließen und mich getrost wieder auf den Heimweg nach Brüssel machen.

Ich weiß auf jeden Fall, dass ich mir solche Tage öfter gönnen werde, denn ganz ehrlich: Wie gut kennt ihr eure Heimatstadt wirklich? Fotografisch könnte ihr den Tag übrigens auf meinem Instagram-Account nachverfolgen, denn Beweisfotos dürfen natürlich nie fehlen! 🙂

Ein Gedanke zu “Mein #throughvisitorseyes-Tag in Wien

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