Travelstory: Irland

Da ich im Juni sehr viel beruflich unterwegs sein werde, kam das diesjährige Pfingstwochenende genau richtig und ich habe mich bereits vorab sehr auf meine kurze Auszeit mit M. an der irischen Küste gefreut. Ursprünglich war geplant, dass wir die Tage in Dublin verbringen, schlussendlich wurde es dann aber doch Malahide und diese Entscheidung hat sich – um es gleich einmal vorweg zu nehmen – auf jeden Fall gelohnt!

M. und ich haben im Zuge meines Umzugs nach Brüssel damit begonnen uns gegenseitig Kurztrips zu Geburtstagen und Weihnachten zu schenken, dieses Mal ging das Wochenende auf mich und Malahide ist auf jeden Fall einen Besuch wert! Nur knapp über eine halbe Stunde vom Dubliner Flughafen entfernt, ist die Stadt an der irischen Küste auch sehr gut ohne Mietwagen zu erreichen und besticht durch ihren Charme und dem Gefühl, dass die Zeit hier stehengeblieben zu sein scheint. In dem Seebadeort liegt auch das Malahide Castle, ein Schloss aus dem 11. Jahrhundert, das von 1185 bis 1976 von der Familie Talbot bewohnt wurde. Dieses haben wir auch gleich am Samstag besichtigt und den Tag bei einem wunderbaren Sonnenuntergang im Zuge eines Strandspaziergangs ausklingen lassen.

Am Sonntag stand dann eine längere Wanderung am Programm und zwar machten wir uns von Malahide aus auf den Weg zu der Halbinsel Howth. An dieser Stelle muss auch einmal erwähnt werden, dass wir wirklich Glück mit dem Wetter hatten. Es war zwar Regen für das ganze Wochenende angesagt, aber tatsächlich bin ich nur auf den letzten 4 km (von insgesamt über 30 km) nass geworden und wir konnten die Tour sehr genießen. Der einstige Fischerort Howth ist heute ein zu Recht beliebtes Ausflugsziel der DublinerInnen. Früher war hier ein wichtiger Hafen für Waren nach Dublin. Jetzt geht es idyllischer zu, im Hafen liegen Yachten und Fischerboote: Hier liegt eines der nettesten Fleckchen in Irland! Vom östlichen Ende des Hafens aus führt die Balscadden Road direkt zum Cliffwalk. Hier wandert man zuerst den Berg hinauf und dann geht es oben an den Klippen entlang weiter Richtung Leuchtturm. Die steile Küste und die Aussicht vom Cliffwalk über das Meer sind fantastisch. Insbesondere die Sicht zum Bailey’s Lighthouse ist wunderschön.

Und dann gibt es natürlich noch die kulinarischen Highlights dieses verlängerten Wochenendes, die an dieser Stelle auf jeden Fall erwähnt werden müssen! Jede/r, der/die mich kennt, weiß, wie sehr ich Meeresfrüchte liebe und hier hat die Region echt einiges zu bieten. Bereits am Samstag Abend hatten wir ein köstliches Abendessen im Seabank Bistro in Malahide mit einer gigantischen Seafood-Platte als Vorspeise, am Sonntag ging es dann nach unser Wanderung entlang des Cliffwalks in die Octopussy Seafood Tapas Bar, die sich am Westpier der Halbinsel befindet. Das Lokal war eine Empfehlung eines Bekannten und auch wenn eine Reservierung hier nicht möglich ist und man am Wochenende durchaus Wartezeiten für einen der wenigen Tische einplanen muss, lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall! Calamari mit Chorizo, Pulpo in Tomaten, köstliche Garnelen, eine grandiose Seafood Paella und dazu ein leckerer Rosé – Herz, was willst du mehr?!? Es mag schon sein, dass Irland für seine Pub-Kultur bekannt ist (und natürlich haben wir auch die nicht ganz ausgelassen), aber die köstlichen Meeresfrüchte waren für mich eine willkommene Abwechslung, die das Wochenende auch kulinarisch zu einem Highlight gemacht haben!

Übernachtet haben wir übrigens im Grand Hotel in Malahide, ein weiteres Relikt des Ortes, in dem die Zeit still zu stehen scheint. Und die Unterkunft war durchwegs in Ordnung, unser Zimmer war tatsächlich riesig, allerdings bin ich persönlich trotzdem eher ein Fan von kleineren (und dadurch persönlicheren) B&Bs oder Boutiquehotels. Aber es muss ja auch immer Raum für Verbesserung geben! Alles in allem war das Wochenende in Irland aber tatsächlich großartig, die Entscheidung nicht in Dublin zu sein hat sich auf jeden Fall gelohnt und ich kann jeder/jedem, der einen Urlaub in der irischen Hauptstadt verbringt, nur von Herzen zu zumindest einem Tagesausflug an die Küste raten!

Ein Gedanke zu “Travelstory: Irland

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