#austriantime oder wie einfach es ist sich in Österreich zu verlieben

Obwohl ich in Belgien lebe, habe ich das Glück sehr viel beruflich in Österreich unterwegs zu sein. Und ich möchte an dieser Stelle gleich einmal vorweg nehmen, dass ich in den letzten 15 Monaten so viele großartige Facetten meines Heimatlandes kennengelernt habe, dass ich nicht anders kann als begeistert zu sein. Bereits letzten Sommer bei meiner ersten Begleitung einer Gruppenpressereise von belgischen JournalistInnen habe ich zu meinen engsten FreundInnen gesagt, dass man vielleicht seine Heimat verlassen muss um sich erneut in sie verlieben zu können. Bei mir war das definitiv der Fall und umso mehr habe ich mich auf eines meiner größten Projekte gefreut, eine 8-tägige Reise mit flämischen BloggerInnen in Form eines Roadtrips durch vier österreichische Bundesländer. Im Rahmen der #austriantime-Kampagne wird versucht Bewegung in und mit der Natur im eigentlichen und übertragenen Sinn zu vermitteln. In der Natur soll es uns gelingen unser eigenes Tempo zu finden. Es gelingt eine Rückkehr zu sich selbst, einhergehend mit der Sinnsuche und dem Sinnerleben im Wiederentdecken der eigenen Geschwindigkeit. In Österreichs Naturräumen liegt ein enormes Potenzial, naturbegegnendes Reisen erlebbar zu machen und tiefe Sehnsüchte der Gäste von morgen in einer besonderen Art zu erfüllen. Die vielfältige Kulturlandschaft des Landes, die regionale Identität, die gesundheitsfördernde Wirkung der Alpen und die Vermittlungsleistung der GastgeberInnen sind die besten Voraussetzungen für die Erfüllung dieser Sehnsüchte.

Unsere Reise führte uns wie gesagt durch vier verschiedene Bundesländer und in acht unterschiedliche Destinationen. Die Eindrücke hätten wohl unterschiedlicher nicht sein können und nicht nur meine BloggerInnen waren von der Vielfalt Österreichs begeistert. Begonnen haben wir in Innsbruck, der „Hauptstadt der Alpen“. Die Nordkette veranschaulicht eindrucksvoll das schönste Attribut: Die alpin-urbane Verbindung von natürlicher Bergwelt und pulsierendem Stadtleben. Wenn man hier auf dem Berg steht, einem die Stadt zu Füßen liegt, fühlt man sich in gleichem Maße frei wie erhaben, besser hätte die Reise also nicht beginnen können. Am nächsten Tag ging es weiter nach Osttirol, von dem ich – obwohl ich bisher noch nie dort war – einfach wusste, dass es sich hier um einen Kraftort für mich handeln wird. Und so war es auch. Die absolute Naturbelassenheit strahlt eine Ruhe und Energiequelle aus, die ihresgleichen sucht. Die Gegend rund um das Matreier Tauernhaus war für mich persönlich unglaublich inspirierend und eigentlich mein favorisiertes Hotel während dieser Reise – das Hotel Outside in Matrei – hat sein Übriges dazu beigetragen, dass meine (wirklich hochgesteckten) Erwartungen an diese österreichische Region mehr als befriedigt wurden.

Anschließend ging es weiter nach Kärnten, das uns mit seiner Vielfalt ebenfalls in seinen Bann gezogen hat. Der erste Tag in Heiligenblut ließ uns die erste Etappe des Alpe-Adria-Trails, ein rund 750 km langer Bergwanderweg vom Fuß des Großglockners in Kärnten über Kranjska Gora nach Muggia in Friaul-Julisch Venetien an der Adriaküste Italiens, erleben, am zweiten Tag ging es dann weiter zur Seenbegegnung an den Millstätter See. Diese Region setzt ganz auf die touristische Produktentwicklung unter dem Motto „Zeit zu zweit“ und die neu entstandenen Biwaks unter den Sternen sind ein optimales Beispiel für die konsequente Durchführung einer Zielgruppenspezialisierung. #austriantime für alle Sinne spürbar machen wird hier groß geschrieben! Weiter führte uns unser Weg in die Steiermark, wo wir als erste Station den Naturpark Sölktäler in der Region Schladming-Dachstein hatten. „Endlich Ruhe“, wie das Motto dieses Naturparks lautet, trifft hier wirklich zu, selten hab ich mich an einem Ort vom ersten Moment an so willkommen gefühlt und gespürt, wie sich trotz Wanderungen und wenig Schlaf meine Batterien schalgartig wieder aufladen. Nach einer letzten Sonnenaufgangswanderung (mit vorheriger Hüttenübernachtung auf der Kaltenbachalm) ging es weiter ins Ausseerland, dem steirischen Teil des Salzkammergutes. Hier möchte ich euch zur Besinnung auf die eigene Geschwindigkeit vor allem die 3-Seen-Tour mit Grundlsee, Toplitzsee und dem mir im Vorfeld zur Gänze unbekannten Kammersee ans Herz legen! Über einen Abstecher zur Eisriesenwelt in Werfen im Salzburger Land ging es abschließend noch in die Stadt Salzburg, die nicht nur durch ihre grünen Seiten, sondern vor allem auch durch ihre ungemeine Fahrradfreundlichkeit punktet! Für mich war Salzburg immer sehr stark mit Kultur und natürlich den Salzburger Festspielen verbunden, aber die Stadt hat noch viel mehr zu bieten. Hier möchte ich euch auch einen ganz persönlichen Tipp für ein großartiges Mittagessen mitgeben: Besucht die Greisslerei im Gwandhaus der Firma Gössl – auf der Terrasse können während der Frühlings- und Sommermonaten der Blick auf den Park sowie das Bergpanorama Salzburgs bewundert werden!

Ohne BloggerInnen ging es für mich schließlich noch für drei weitere Tage an den Wolfgangsee , den ich an dieser Stelle ebenfalls nicht unerwähnt lassen möchte. Natürlich lag es auch an dem großartigen Wetter, aber es gibt für mich keinen besseren Ort als umgeben von türkisblauem Wasser, saftig grünen Wiesen und beeindruckenden Bergen die Seele baumeln zu lassen. All das kann Österreich, all das ist #austriantime. Die Erlebnisse dieser Reise haben mir mein Heimatland auf so unterschiedliche Art und Weise präsentiert und eines kann ich jetzt aus voller Überzeugung sagen: Österreich, wenn ich es vorher noch nicht war, spätestens jetzt habe ich mich in deine Schönheit verliebt! Steht das im Widerspruch zu der Tatsache, dass ich das Land verlassen habe und nun in Belgien lebe? Nein, eigentlich nicht… Denn erst mein Umzug nach Belgien hat mir die Augen für die Schönheiten Österreichs geöffnet und ganz gleich, woher ihr seid oder wo ihr lebt, jede/r von uns kann meiner Meinung nach ein wenig #austriantime gebrauchen um zur Ruhe zu kommen, anzukommen, aufzuatmen und abzuschalten. Und Österreich bietet einfach all diese Möglichkeiten und noch viel mehr…

 

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