#anydaysgood-Rückblick auf den Juni

Mittlerweile ist es Anfang Juli, das Jahr 2017 ist zur Hälfte vorbei und somit ist es nun auch wieder Zeit für den nächsten #anydaysgood-Rückblick. Der Juni stand für mich ganz im Zeichen von Österreich, ich war beruflich sehr viel in meinem Heimatland unterwegs und konnte diese Reisen auch nutzen um einige meiner eigenen Reisevorhaben abzuhaken. Davon möchte ich euch nun erzählen und an dieser Stelle nur auch noch einmal unterstreichen, dass intensive Reisemonate wie dieser auch bei mir nicht an der Tagesordnung stehen (und das ist durchwegs gut so!). Denn ganz gleich wie beeindruckend und vielseitig das letzte Monat auch war, so bin ich nun auch tatsächlich einfach sehr froh, dass die nächsten Wochen etwas ruhiger werden und mich auch Brüssel zumindest eine zeitlang wieder hat!

Bevor ich aber auf meine Österreich-Abenteuer eingehe, begann der Juni erst einmal mit einem verlängerten Wochenende zusammen mit einem meiner besten Freunde in Irland, genauer gesagt in Malahide an der irischen Küste unweit von Dublin. Irland konnte somit als weiteres Land (abgesehen von Belgien und Österreich) auf meiner Liste abgehakt werden und auch eine Wanderung von Malahide nach Howth und wieder retour stand hier am Programm. Und ich habe das Wochenende (wie ihr vielleicht auch schon der Travelstory zu Irland entnommen habt) wirklich sehr genossen, denn auch die Entscheidung die Tage nicht in Dublin zu verbringen war die beste, die wir nur treffen konnten. Viel mehr hat mir diese Kurzreise mal wieder bewusst gemacht, wie sehr sich auch meine Vorlieben in den letzten Jahren verändert haben. Hätte ich früher noch einen Kulturtrip über alles gestellt, so ist es aktuell viel mehr die Ruhe und Entspannung in der Natur, nach der ich mich sehne und hier hat Irland meine Erwartungen tatsächlich mehr als übertroffen!

Bereits am darauffolgenden Wochenende ging es auf die erste von drei beruflichen Reisen nach Österreich und zwar war es ein Roadtrip mit drei flämischen BloggerInnen durch mein Heimatland. Konkret waren wir in vier verschiedenen Bundesländern unterwegs, somit kann ich nun auch Kärnten (durch Aufenthalte in Heiligenblut und am Millstätter See) und die Steiermark (mit dem atemberaubenden Naturpark Sölktäler und dem kontrastreichen Ausseerland) abhaken. Anschließend ging es noch für drei Tage an den Wolfgangsee, genauer gesagt nach St. Wolfgang, das sich auf der oberösterreichischen Seite befindet, weswegen ich auch dieses Bundesland besucht habe. Hier kann ich euch aber auch gleich wissen lassen, dass bereits der Plan steht im August eine gute Freundin in Linz zu besuchen, von Oberösterreich werde ich euch also dann auch auf jeden Fall noch mehr berichten können.

Die zweite berufliche Reise führte mich schließlich nach Osttirol, das sich ohnehin mittlerweile zu einem meiner absoluten Sehnsuchts- und Kraftorte gewandelt hat, und aufgrund des Mangels an Kulturausstellungen möchte ich euch an dieser Stelle als meine Juni-Monatsausstellung das Nationalparkhaus in Matrei ans Herz legen. Die neue interaktive Ausstellung „Tauernblicke – Momente des Staunens“ eröffnet unerwartete, spektakuläre Einblicke in die Naturjuwele des Schutzgebietes. RangerInnen zeigen in atembereaubenden 360° Videos die Nationalpark-Hotspots. Ein Highlight der Ausstellung ist der Dreh vom Großglockner, wo Ranger Andreas am Gipfelkreuz steht und berichtet. BesucherInnen der Ausstellung bekommen bei dieser Station das Gefühl, selbst den höchsten Berg Österreichs bestiegen zu haben.

Besonders freut es mich auch, dass ich im Juni ein weiteres meiner Reisevorhaben erledigen konnte, das einfach gar nicht planbar war – nämlich im Regen zu tanzen. Lustigerweise habe ich mit Sofie, der Frau hinter wonderfulwanderings.com und eigentliche Initiatorin des #anydaysgood-Projekts, zu Beginn unseres gemeinsamen Roadtrips durch Österreich über genau diese Schwierigkeit gesprochen und sie hat mir bereits versichert, dass für den Fall, dass es während unserer 8 Tage in Österreich regnen sollte, sie mit mir im Freien tanzen würde. Und so kam es auch. Während unseres Aufenthalts am Millstätter See fing ich es von einem Moment auf den anderen stark zu regnen an. Während alle anderen hinein liefen, zog Sofie mich in den Garten vor unserem Hotel und wir tanzten und lachten im Regen. Eine großartige Erfahrung, die mir auch gezeigt hat, dass die besten Momente und Erlebnisse oft einfach nicht planbar sind, sondern sich spontan ergeben müssen. Und das ist gut so!

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