Disconnect to reconnect…

Während ich das hier schreibe, sitze ich gerade im Zug von Wien Richtung Westen. Über sechs Stunden werde ich nun mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein bis ich in Matrei in Osttirol ankomme und mir dort einen Urlaub gönne, der so ursprünglich gar nicht geplant war. Eigentlich wollte ich die neun Etappen des Osttiroler Adlerwegs gehen, aber da hat mir leider mein Knie einen Strich durch die Rechnung gemacht. Schnell war mir jedoch klar, dass ich nichtsdestotrotz nach Osttirol fahren werde, besser sogar, ich werde eine Woche in einem meiner absoluten Lieblingshotels verbringen, dem Hotel Outside in Matrei, untertags Wanderungen machen in Distanzen, die ich meinem Knie problemlos zutraue, entspannen, schreiben und einfach ein wenig zur Ruhe kommen. Und das unterstütze ich durch ein Vorhaben, wie es auch für mich sehr neu sein wird: Sobald ich in meinem Hotel ankomme, werden meine Smartphones abgeschaltet und in den Safe gesperrt und erst bei meiner Abreise eine Woche später wieder zur Hand genommen. Ich gönne mir eine Woche Digital Detox – ganz nach dem Motto „Disconnect to reconnect“.

Ja, es wird eine Herausforderung! Aber ehrlich gesagt eine, auf die ich mich schon besonders freue… Ich habe in den letzten Tagen bewusster darauf geachtet, wie oft ich das Handy zur Hand nehme und eigentlich ist es erschreckend. Müssen wir wirklich permanent erreichbar sein? Geht die Welt unter, wenn wir einmal nicht sofort auf Emails, Messenger Nachrichten oder WhatsApps antworten? Natürlich nicht! Und trotzdem ist es einfach zur Gewohnheit geworden immer verbunden zu sein. Genauso wie unsere Handykameras fast schon zu einem dritten Auge geworden sind und in allen möglichen Momenten Fotos gemacht werden. Ich will mich hier jetzt auch gar nicht irgendwie aus der Verantwortung ziehen, auch ich bin so und weiß die Vorteile, mit der meine Generation aufgewachsen ist, durchaus zu schätzen. Nichtsdestotrotz freue ich mich jetzt auch einfach sehr darauf in der Natur zu sein und nicht jeden Moment mit der Handykamera festhalten zu müssen, sondern ihn einfach zu genießen und auf diese Art eine Erinnerung zu kreieren, die nicht an eine Datencloud gekoppelt ist.

Es ist nun mein wohlverdienter Urlaub, den ich antrete und ich freue mich sehr darauf. Natürlich wird es anschließend auch einen Blog-Post über meine #unplug-Woche in Osttirol geben, aber für die nächsten 7 Tage braucht ihr auf keine News von mir zu warten. Das bedeutet übrigens auch, dass ich mich dem #anydaysgood-Rückblick auf den Juli erst nach dem 8. August widmen werde, aber ich denke, dass ihr auch das überleben werdet. 🙂 In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne Woche!

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