Hippes Hamburg

Letztes Wochenende war ich zum zweiten Mal in diesem Jahr im Norden Deutschlands, genauer gesagt in Hamburg. Das ist halt der Vorteil, wenn die beste Freundin in der Hansestadt lebt, man hat immer einen guten Grund für einen Besuch! Und ich weiß auch jetzt schon, dass es nicht mein letzter Besuch in dieser tollen und vor allem hippen Stadt war – denn auch ohne freundschaftliche Bande, Hamburg ist einfach immer einen Besuch wert!!!

Nachdem ich individuell schon bei meinem letzten Besuch in Hamburg einiges entdeckt habe, setzten wir dieses Mal auf ein Tour-Unternehmen, das die hippe Philosophie der Stadt perfekt wiedergibt, die Waterkant-Touren in alten VW-Bussen, die vor allem einen Fokus auf die unbekannten Seiten der Stadt an der Elbe legen und die Stadtentwicklung auf interessante Weise thematisieren. Verschiedenste Touren sind im Angebot, wir haben uns für die zweistündige Kompass Tour Kompakt entschieden. Diese spielt sich vor allem im Hamburger Süden ab, der Fokus liegt auf den Stadtteilen Hafencity mit Speicherstadt, Wilhelmsburg und Steinwerder. Die Kompass Tour Kompakt startet in der Hafencity und endet nach rund zwei Stunden am südlichen Eingang des Alten Elbtunnels im Stadtteil Steinwerder. Von dort ist es lediglich ein zehnminütiger Spaziergang unter der Elbe hindurch, bis man wieder an den Landungsbrücken zentral im Herzen Hamburgs ist. Ein absolut tolles Erlebnis, das vermutlich auch HamburgerInnen viele neue Seiten ihrer Heimatstadt zeigen kann und das ich auch jedem/jeder von euch ans Herz legen möchte!

Eine weitere Attraktion in dem sich neu entwickelnden Stadtteil ist übrigens direkt in der U-Bahn-Haltestelle Hafencity Universität zu erleben. Zwischen 11 und 18 Uhr erwartet die BesucherInnen jeweils zur vollen Stunde eine einzigartige Komposition aus Licht und Klang. Dabei erstrahlen die zwölf Lichtcontainer in unterschiedlichster Farbenpracht – und zwar in faszinierendem Einklang mit klassischer Musik. Von den Zwischenebenen der Haltestellen bietet sich den BesucherInnen eine großartige Bühne mit Blick auf die zwölf imposanten Leuchtcontainer.

Allein dieses Kulturprojekt zeigt auch ganz klar den Weg, den die Stadtentwicklung in der Hafencity einschlägt: Man setzt auf zukunftsweisende Standards durch nachhaltige Stadttransformation. Zielsetzung ist es unter anderem eine kompakte, durchmischte und dicht bebaute Stadtstruktur, eine hohe Qualität der öffentlichen Räume, ein zukunftsweisendes Mobilitätskonzept, eine hohe Energieeffizienz bei der Wärmeversorgung sowie die „grüne Qualität“ der Gebäude effektiv miteinander zu verbinden.

Übrigens der eigentliche Grund, warum sowohl ich aus Brüssel als auch J. aus Wien den Weg nach Hamburg an genau diesem Wochenende auf uns genommen haben, war eigentlich ein Musikfestival. Bereits am Freitag Abend waren wir bei den Open Air-Konzerten am Großmarkt anlässlich des 15-Jahre-Geburtstagsfests von Grand Hotel van Cleef. Das Grand Hotel van Cleef, kurz GHvC, ist ein deutsches Independent-Label aus St. Pauli, das unter anderem für so großartige Künstler und Bands wie Thees Uhlmann (der ehemalige Frontmann von Tomte) und Kettcar steht. Diejenigen von euch, die mich schon länger kennen, wissen vor allem von letztgenannter Band, wie lange sie mich schon durch mein Leben begleitet, immer wieder war ich auf ihren Konzerten und finde vor allem ihre Texte einfach nur großartig. Und glaubt mir, das Geburtstagsfest von GHvC war tatsächlich wieder einmal ein unvergessliches Erlebnis. Wenn 10.000 Menschen im strömenden Regen zu „Landungsbrücken“ und anderen Songs mitsingen und die Stimmung nichts anderes als großartig ist, hat sich der Besuch in Hamburg auf jeden Fall schon gelohnt!

Übrigens habe ich dieses Mal auch in einem Hotel übernachtet, das ich euch ebenfalls sehr ans Herz legen möchte. Direkt in der Hafencity gelegen befindet sich das gleichnamige 25hours-Hotel, das einmal mehr mit einem durchdachten Konzept und perfekten Details punktet. Meiner Meinung nach ist dieses Haus noch viel ansprechender als das 25hours-Hotel in Wien, aber diese subjektive Meinung basiert vielleicht einfach an der Hafen-Idee des Hauses, die mir sehr gefällt!

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