Travelstory: SalzburgerLand

Bevor es nächste Woche für mich wieder (diesmal beruflich auf Studienreise) ins SalzburgerLand geht, möchte ich euch ein paar Einblicke meiner vier Tage diesen Sommer in dieser wunderschönen Region nicht vorenthalten.

Gleich anschließend an meine einwöchige Auszeit in Osttirol, ging es für mich weiter auf die Salzburger Seite des Großvenedigers, genauer gesagt nach Neukirchen am Großvenediger, das zur touristischen Region der Wildkogel Arena gehört. Im Sommer zieht es vor allem Wander-, Rad- und Bike-Begeisterte wie auch Erholungssuchende in die Wildkogel-Arena Neukirchen und Bramberg. Ganz egal, ob man am Sporteln ist oder einfach die wunderschöne Natur in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern genießen möchte – die Region begeistert mit einer unbeschreiblichen Weitsicht auf die höchsten Berge Österreichs. Direkt von Neukirchen aus beispielsweise kann man mit der Wildkogelbahn auf 2.100 m fahren und findet sich in einem weitläufigen Höhenwandergebiet wieder. Von einfachen Spaziergängen bis hin zu anspruchsvollen Tagestouren, für jede/n findet sich hier das passende Programm. Speziell für Familien ist das Gebiet auch großartig, da sich gleich bei der Bergstation der Wildkogelbahn die Abenteuer-Arena Kogel Mogel befindet. Auf insgesamt 10.000 m² können Kinder eine tolle Zeit mit Gleichaltrigen verbringen und sich bei den zahlreichen Attraktionen in dem Abenteuerland aus heimischen Lärchenholz so richtig austoben.

Ein weiteres Highlight der Region sind auf jeden Fall die Krimmler Wasserfälle, die zu den größten Wasserfällen Europas zählen. Die besonders eindrucksvolle Lage am Talausgang, die großen Wassermassen und die außergewöhnlichen Fallhöhe von 380 m über drei Stufen machen die Krimmler Wasserfälle zu einem beeindruckenden Naturschauspiel. Sie sind zudem die fünfthöchsten Wasserfälle der Welt. Zusätzlich sind die Krimmler Wasserfälle mit durchschnittlich 400.000 BesucherInnen eine der großen Touristenattraktionen im SalzburgerLand. Um diesen Massen ein wenig zu entfliehen, starteten wir unsere Wanderung nicht direkt bei dem Naturschauspiel, sondern am Talschluss des Krimmler Achentals und folgten dem Wasser durch eine mehr als beeindruckende Landschaft. Am Talschluss erstreckt sich der mächtige Gletscher des Krimmler Keeses, zugleich der Ursprung der Krimmler Ache. Das Krimmler Kees ist mit ca. 4,9 km² der zweitgrößte Gletscher im Land Salzburg. Eine wunderschöne Almlandschaft breitet sich im vom Gletscher U-förmig ausgeschürften Tal aus. Im Talboden finden sich noch schöne Feuchtwiesen. Die Talseiten sind mit ausgedehnten Zirbenbeständen bestockt. Insgesamt ist man hier zwar durchaus den ganzen Tag unterwegs, aber es zahlt sich auf jeden Fall aus – für mich eine der schönsten Wanderungen dieses Jahres!

In vielen österreichischen Regionen erhalten UrlauberIn von ihren Gastgebern kostenlose Gästecards, diese inkludieren neben der Benutzung der Sommerseilbahnen oft auch weitere Vorteile wie die Benutzung der Wanderbusse oder die Teilnahme an geführten Wanderungen. Das war auch in Neukirchen am Großvenediger der Fall, hier erhielten wir die Nationalpark Sommercard, die den BesucherInnen der Region einen kostenlosen Zugang zu einem umfangreichen Programm ermöglicht. Zusätzlich gibt es die SalzburgerLand Card für entweder 6 oder 12 Tage käuflich zu erwerben, die in Summe 190 Attraktionen beinhaltet und auch für 24 Stunden in der Stadt Salzburg oder alternativ für eine Fahrt auf der Großglockner Hochalpenstraße verwendet werden kann. Diese Gästekarten zahlen sich auf jeden Fall aus und geben einen guten Überblick über das weitreichende Angbeot der Region.

Auch ich war wie gesagt mit den Gästekarten ausgestattet und hatte somit auch für die zwei etwas verregneteren Tage eine gute Programmauswahl. So ging es an einem Tag erst einmal morgens mit dem Bus nach Zell am See, wo ich nicht widerstehen konnte als meine Zeit hauptsächlich Aperol Spritz-trinkend auf der Terrasse des Grand Hotel mit herrlichem Blick auf den See zu verbringen. Anschließend ging es mit der Pinzgauer Lokalbahn weiter nach Stuhlfelden, wo ich dem dortigen Bogendorf einen Besuch abstattete und nach einer ersten Einschulung individuell den Parcours mit Pfeil und Bogen bewaffnet erkundete. Wirklich ein grandioser Spaß! Den letzten leider komplett verregneten Tag der 4 Tage im SalzburgerLand besuchten wir das Nationalparkzentrum in Mittersill, das wirklich sehr informativ und auch innovativ aufgebaut ist, aber leider aufgrund des Schlechtwetters ziemlich von Familien überlaufen war. Aber ok, warum sollte bloß ich auf die Idee kommen dem Regen mit einer Indoor-Aktivität zu entfliehen?

Zusammenfassend waren die Tage im SalzburgerLand auf jeden Fall sehr schön, auch die Unterkunft – das Apartmenthaus Maximilian des Hotel Steiger in Neukirchen – war perfekt! Denn ganz ehrlich, das macht den Charme Österreichs auch aus. Hier trifft man überall auf GastgeberInnen, denen es wirklich ein persönliches Anliegen ist, dass Gäste eine unvergessliche Zeit erleben. Und das gelingt auf jeden Fall…

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