Nein, nicht alle Tage sind großartig!

Eigentlich bin ich ein Mensch, der mit sich selbst ziemlich gut im Reinen ist. Und selbst wenn mal nicht alles so gut läuft, bin ich optimistisch und begegne dem Leben im Allgemeinen und dem einzelnen Tag im Speziellen mit einem Lächeln. Aber auch ich bin nur ein Mensch und es ist menschlich, dass nicht immer alles großartig läuft. Besonders in den letzten Wochen hatte ich immer wieder meine Durchhänger und bin stark ins Ungleichgewicht gefallen. Mein inneres Lot war verrutscht und ich hab an mir selbst zu zweifeln begonnen.

Doch dann kam der heutige Morgen und irgendwie hab ich unbewusst wieder einen großen Schritt in die richtige Richtung gesetzt. Ich bin mir heute gefühlsmäßig wieder viel näher als ich es zuletzt war und das ist ein gutes Gefühl! Denn im Endeffekt ist es die Selbstliebe, die den Startpunkt für all unsere sozialen Interaktionen darstellt. Viel zu oft vergessen wir das jedoch und hoffen auf ein Zeichen von außen, das uns zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Viel zu selten hören wir auf unsere innere Stimme, die uns sagt, dass wir nicht dem Urteil der Gesellschaft oder eines einzelnen anderen Menschen unterworfen sein müssen um glücklich zu sein, sondern wir selbst unser Leben in der Hand haben.

Doch auch wenn wir das wissen und so wie ich sehr reflektierend mit dem eigenen Leben umgehen, nicht alle Tage sind großartig! Auch ich zweifle an mir, wenn etwas nicht so läuft wie ich mir das vorgestellt habe. Das kann beruflich sein oder auch privat… Ich habe über mich selbst gelernt, dass es eines meiner größten Probleme ist, dass ich Dinge, die rund um mich herum passieren und die mich betreffen, verstehen möchte. Das ist nicht immer möglich. Nicht jeder andere Mensch ist in seinen Handlungen nachvollziehbar, oft stoßen unterschiedliche Vorstellungen vom Leben aneinander und das zieht mich runter. Das weiß ich und mir ist auch bewusst, dass genauso überraschend andere Menschen plötzlich hier sind, die einem die Hand reichen und aus dem Loch helfen, aus dem man sonst zuerst keinen Ausweg sieht. Aber nicht nur externe Personen sind notwendig um mit sich selbst im Reinen zu sein, viel wichtiger ist hier tatsächlich die „Selbstliebe“.

Viele von uns haben gelernt, dass Liebe etwas ist, was von anderen kommen muss. Wir wollen von einem Partner oder einer Partnerin geliebt werden und lieben diese Person im Gegenzug. Wenn wir Kinder haben, lieben wir unsere Kinder. Außerdem lieben wir unsere Eltern. Nur die wichtigste Person in unserem Leben lassen wir bei dem ganzen Spiel mit der Liebe viel zu oft außen vor. Uns selbst. Ich weiß, dass es nicht immer leicht ist, sich selbst nicht nur zu akzeptieren, sondern wahrhaftig wertzuschätzen, vor allem wenn man mit sich selbst (wie auch ich in den letzten Wochen) nicht wirklich im Gleichgewicht ist. Aber glaubt mir, es lohnt sich dafür Zeit zu investieren! Und so Schritt für Schritt mit sich selbst im Reinen zu sein…

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