Travelstory: Großarltal

Wie bereits angekündigt nahm ich letzte Woche an einer Studienreise teil und war 4 Tage im SalzburgerLand unterwegs. Jeweils einen Tag hiervon verbrachte ich in Saalbach bzw. dem Gasteiner Tal – beide Regionen haben ihren eigenen Charme und ihre eigene Zielgruppe und sind auf jeden Fall einen Besuch wert, den nachhaltigsten Eindruck bei mir hat aber auf jeden Fall das Großarltal hinterlassen, wo ich zwei Tage und zwei Nächte (übrigens tatsächlich bei schönstem Wetter) verbringen durfte und von dem ich euch in der heutigen Travelstory erzählen möchte.

Das als „Tal der Almen“ bezeichnete Großarltal besteht aus den Gemeinden Großarl und Hüttschlag, die zusammen knapp über 4.600 EinwohnerInnen (und über 5.000 Gästebetten) fassen. Etwa in der Mitte des 30 km langen Tals befindet sich der Hauptort Großarl, weitere 8 km taleinwärts kommt man nach Hüttschlag. Durch die Eingliederung des Talschlusses in den Nationalpark Hohe Tauern wurde Hüttschlag auch zur Nationalparkgemeinde, des Weiteren erfüllt es die Kriterien der Bergsteigerdörfer Österreichs, einem Projekt des Österreichischen Alpenvereins. Nahezu unberührte Natur und vor allem das klarste Bachwasser, das ich je gesehen habe, sind zwei der Bilder, die mir von der Wanderung entlang des Talschlusses in Erinnerung geblieben sind und die unter anderem auch dazu beitragen, dass mich das Großarltal sehr angesprochen hat.

Der zweite Tag stand schließlich ganz im Zeichen des Salzburger Almenwegs. Dieser ist ein Weitwanderweg durch den Salzburger Pongau. Mit 350 km führt dieser Wanderweg in 31 mehr oder weniger langen Tagesetappen zu über 120 Almen. Keine Almhütte gleicht dabei der anderen, aber überall werden Wanderbegeisterte von Sennleuten mit derselben Herzlichkeit empfangen und mit selbstgemachten Almspezialitäten wie frischer Milch, Käse, Butter, Topfen, Joghurt, Brot, Speck oder einem selbst gebrannten Schnaps verwöhnt. Gleich 4 der insgesamt 31 Etappen des Salzburger Almenweges führen durch das Großarltal uns somit sind Großarl und Hüttschlag ideale Start- und Zielpunkte für diesen Weitwanderweg.

Übernachtet habe ich die beiden Nächte übrigens im Grossarler Hof in der Gemeinde Großarl und dieses Hotel besticht auf jeden Fall mit seinem Charme und einem köstlichen Frühstücksbuffet. Da es aber eine berufliche Studienreise war, standen auch andere Hotelbesichtigungen am Programm und wenn es euer Budget erlaubt, möchte ich euch definitiv das Hotel Nesslerhof, ebenfalls in Großarl, ans Herz legen. Ich habe selten ein so durchdachtes und bis ins letzte Detail mit viel Liebe durchgezogenes Konzept gesehen wie in diesem Haus, die Gastgeber-Familie bezeichnet sich nicht grundlos als „Gästeflüsterer“. Wenn ihr euch also eine Auszeit gönnen wollt, ist dieses Hotel absolut empfehlenswert!

Und auch sonst muss ich gestehen, dass mich selten eine Region vom ersten Moment an so fasziniert hat (mit Ausnahme von Osttirol natürlich, aber das hat bei mir ohnehin einen einzigartigen Stellenwert) wie das Großarltal. Es hat mich vor allem mit seiner Authentizität begeistert und ich kann mir durchaus vorstellen hier im nächsten Sommer auch privat einige Tage zu verbringen und der Natur bei Wanderungen auf der Spur zu sein. Neben einem abwechslungsreichen Wanderangebot – dies reicht von einer gemütlichen Almwanderung bis zur Hochgebirgstour – erwarten einen im Großarltal herzliche Gastfreundschaft und urige Hüttenromantik. Auf rund 400 km markierten Wanderwegen, die – wie eingangs bereits erwähnt – bis in den Nationalpark Hohe Tauern führen, wandert man vorbei an etwa 40 bewirtschafteten Almen und Berghütten. Langeweile kommt hier also sicher keine auf!!!

Ein Gedanke zu “Travelstory: Großarltal

  1. Pingback: Österreich Werbung zu Gast im Großarltal - Tourismusverband Großarltal

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