Das war der Oktober… #anydaysgood

Mein letzter Beitrag hat schon wieder viel zu lange auf sich warten lassen, das tut mir Leid. Aber da ich die zweite Hälfte des Oktober und die erste November-Woche erst beruflich in Österreich und anschließend auf Urlaub in Israel und Jordanien verbracht habe, war ich tatsächlich mehr mit dem Sammeln von Erfahrungen als mit dem Schreiben hierüber beschäftigt. Nun aber, bevor ich in Kürze nach Paris fahre, nehme ich mir die Zeit um euch von meinen #anydaysgood-Momenten im Oktober zu erzählen.

Gleich am ersten Oktober ging es los als ich mit einer lieben Freundin von mir einen Mädelstag in London verbracht habe. Ich kann meine Liebe zu den unglaublichen Städten, die ich von Brüssel innerhalb kürzester Zeit mit dem Zug erreiche, gar nicht oft genug unterstreichen. Und so war es auch wieder ein toller Tagesausflug in die britische Hauptstadt, der sicher nicht mein letzter Besuch gewesen sein wird.

Mitte Oktober ging es dann erst wieder beruflich nach Österreich und zwar habe ich einige Tage in Wien, aber auch in Linz verbracht. Vor ein paar Jahren noch war ich regelmäßig bei FreundInnen in der oberösterreichischen Landeshauptstadt zu Besuch und kenne die Stadt somit eigentlich ganz gut. Diesmal stand aber auch tatsächlich mein erster Besuch im Ars Electronica Center am Programm, ebenso wie ich nach Jahren wieder einmal die Stationen des Höhenrausch besuchte. Wirklich eine gelungene Veranstaltung mit einem tollen Rahmenprogramm. Apropos: Eines der für mich nettesten Lokale in Linz stand auch diesmal auf der Agenda, nämlich das Pauls beim Neuen Dom. Diesen Tipp möchte ich euch gerne mitgeben!

Anschließend ging es für mich privat weiter nach Israel, ein Land in dem ich bisher noch nie war. Ich begann meinen Urlaub in Tel Aviv, verbrachte anschließend eine Wochenende in Jordanien (ebenfalls mein erster Besuch) und schließlich noch einige Tage in Jerusalem. Auf Jerusalem, da es bereits im November war, komme ich in einem Monat zu sprechen bzw. werde ich sicher auch einiges in einer eigenen Travelstory schreiben, weswegen ich mich in meinem Oktober-Rückblick nun auf Tel Aviv und Jordanien beschränken werde. Auch zu letztgenanntem wird es sicher eine eigene Travelstory geben, aber gleich einmal vorweg: Das Land ist einfach großartig, unglaublich vielseitig und definitiv eine Reise wert. Ich denke, dass ich aus drei Tagen und zwei Nächten das Beste gemacht habe – ich konnte Jerash und Amman kennenlernen, verbrachte einen beeindruckenden Tag in Petra und tourte durch die Wadi Rum-Wüste im Süden des Landes. Die Nächte verbrachte ich jeweils in einem Beduinen-Zeltcamp in der Wüste bei Petra und konnte somit auch ein weiteres Vorhaben abhaken: Ich habe nicht nur eine, sondern sogar zwei Nächte in der Wüste verbracht.

So beeindruckend Jordanien auch war, so enttäuscht war ich eigentlich von Tel Aviv (aber um es hier gleich vorweg zu nehmen: Jerusalem hat mich anschließend für vieles entschädigt!). Es gibt für jede/n von uns Städte, in die man sich vom ersten Augenblick an verliebt, aber auch Städte, bei denen man instinktiv spürt, dass man sie nie lieben wird. Tel Aviv fällt für mich in die zweite Kategorie, ich kann den Hype um die Stadt einfach nicht nachvollziehen, für mich wirkt es wie eine unfertige Stadt mit Baustellen an jeder Ecke und einem Stolz, der in meinen Augen unbegründet ist. Aber auch wenn Tel Aviv nie „meine“ Stadt werden wird, bin ich dennoch froh, dass ich dort war. Auch habe ich an meinem letzten Tag in der Stadt das Tel Aviv Museum of Art besucht und mit der Schau „Fatma Shanan – The 2016 Haim Shiff Prize for Figurative-Realist Art“ meine Ausstellung des Monats gesehen. Und ein weiterer Punkt, der sich eigentlich wie ein roter Faden durch meine Israel- und Jordanien-Reise zieht, ist das Essen. Ganz ehrlich, ich könnte mich in Hummus zu jeder Tages- und Nachtzeit eingraben!

Kurzum: Es war ein sehr intensiver Oktober, was das Reisen betrifft und ich habe unglaublich viele tolle Momente erlebt und nebenbei ganz großartige Menschen kennengelernt. Nun geht es wie gesagt nach Paris für ein Wochenende und ich freu mich schon sehr auf die Stadt. In diesem Sinne verspreche ich euch mir mit dem nächsten Beitrag nicht mehr so lange Zeit zu lassen und wünsche euch erst einmal ein schönes Wochenende!

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