#the100dayproject

Die letzten zwei Monate waren ziemlich crazy, so viele Dinge sind um mich herum passiert, die außerhalb meines Einflussbereiches waren, aber dennoch meinen Alltag bestimmt haben. Es war in den letzten Wochen stressiger als ich es Anfang des Jahres für möglich gehalten hätte und ehrlich gesagt ist hier noch lange kein Ende in Sicht. Umso wichtiger war es für mich nun meinen fast schon traditionellen Osterurlaub anzutreten und mir ein paar Tage Auszeit in Bristol und Cardiff zu gönnen. Und diese Auszeit kam in vielerlei Hinsicht wie gerufen.

Während ich also seit Donnerstag in Großbritannien versuche ein bisschen zur Ruhe zu kommen, meine Prioritäten zu ordnen und mir (mal wieder) zu überlegen, was ich eigentlich vom Leben will, bin ich heute zufällig auf Instagram auf #the100dayproject gestoßen und – ihr kennt mich – war natürlich sofort Feuer und Flamme. Das ist genau das, was ich gerade brauche und somit habe ich nicht lange überlegt und für mich beschlossen, dass ich mit meiner Rückkehr nach Brüssel am Dienstag, den 3. April genau damit beginnen möchte. Bei dem #the100dayproject geht es um die Freilegung der eigenen Kreativität. Über den Zeitraum von 100 Tagen (für mich somit bis einschließlich 11. Juli) soll die kreative Arbeit Einzug in das tägliche Leben halten und somit zur Routine werden. Kreativität ist wie so vieles andere im Leben eine Gabe, die trainiert werden muss. Keine/r von uns lernt an dem einen Tag Fahrradfahren und startet am nächsten Tag bei der Rennrad-WM. Auch das Vorhaben etwas zu schaffen (und das ist es ja schlussendlich, worauf Kreativität hinzielt) benötigt Zeit und Disziplin.

Einige von euch wissen, dass ich seit geraumer Zeit an meinem Buchprojekt arbeite. Für alle jene, die es nicht wussten: Ja, ich schreibe an einem Buch. Und so wie das mit vielen kreativen Projekten ist, hat es in meinem Alltag mal eine höhere und mal eine geringere Priorität. Das hat gar nichts damit zu tun, dass es mir teilweise nicht wichtig genug ist, sondern viel mehr damit, dass ich in einer gewissen Stimmung sein muss um schreiben zu können und diese hat in letzter Zeit einfach gefehlt. Bereits in den letzten Tagen in Großbritannien habe ich auch für mich aufs Neue wieder erkannt, wie wichtig mir dieses Projekt ist, da es mir ein Ventil für mein oftmals vorherrschendes Gedankenchaos bietet. Daher kommt mir der Plan, mein Buch für die nächsten 100 Tage fix in meine Tagesroutine einzubauen, gerade recht. Zusätzlich möchte ich den Zeitraum von 3. April bis 11. Juli auch zusätzlich dazu nützen um einige andere Dinge in meinem Leben in eine Richtung zu lenken, die mir gut tut und von der ich nachhaltig profitieren kann. Hierzu möchte ich aktuell keine Details verraten, da es auch für mich einerseits eine Herausforderung wird, andererseits nichts ist, das für die gesamte Leserschaft von kokukoka.at gedacht ist (sorry dafür, abe rich bin der festen Überzeugung, dass einiges auch privat bleiben soltle). In diesem Sinne habe ich mir auf jeden Fall nun für mich selbst vorgenommen die Kontrolle meines Alltags selbst in die Hand zu nehmen und nicht von stressigen Arbeitssituationen und/oder privaten Herausforderungen dominieren zu lassen. Das ist doch schon mal gut, oder?

Anders als bei meinem #anydaysgood-Jahr 2017 habe ich auch nicht vor euch lang und breit daran teilhaben zu lassen, viel mehr möchte ich erst am Ende ein Fazit ziehen wie es mir damit gegangen ist. Warum ich aber dennoch jetzt darüber schreibe, hat einen ganz einfachen Grund: Jede/r von uns hat seine Projekte, die er oder sie mit Herzblut verfolgt, die aber trotzdem im Alltag hinten angestellt werden, weil es die Zeit nicht anders erlaubt. Ändert das! Kreatives zu schaffen bedeutet auch nicht, dasss man jeden Tag ein Bild malen, ein DIY-Projekt umsetzen oder ein Lied komponieren muss. VIel mehr geht es darum sich beispielsweise täglich in der Früh 10 Minuten Zeit zu geben (und ich schreibe hier bewusst nicht „zu nehmen“, da diese Entscheidung in unserer eigenen Hand liegt) um seinem eigenen kreativen Ziel näher zu kommen.

Mehr allgemeine Infos zum #the100dayproject findet ihr übrigens hier. In diesem Sinne, get the party started! Und sonst gilt selbstverständlich: Was ich generell zu meiner Zeit in Bristol und Cardiff zu sagen habe, findet ihr demnächst in eigenen Travelstories…

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